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Aus der Dplomarbeit von Andreas Zeitlhöfler 2002: Die obstbauliche Nutzung von Wildobstgehölzen
4.2 Akebia quinata - Die Fingerblättrige Akebie - Vorkommen: Diese Wildfruchtart stammt au Japan, China und Korea, wo sie in Gebüschen und Wäldern häufig anzutreffen ist (Bruns 2000). - obstbauliche Bedeutung: In Deutschland ist diese Art öfter als zierende Kletterpflanze zu finden. Die Früchte dieser Art sind sehr wohl eßbar. In Ostasien wird das gallertartige Innere wie bei einer Kiwi ausgelöffelt (Albrecht 1996). - Erscheinungsbild: Dieser Schlingstrauch wächst zunächst nur langsam, später jedoch rascher und erreicht eine Höhe von 6 - z.T. auch 10 m. Auf dem Boden aufliegende Triebe schlagen wieder Wurzeln. Die Blätter sind aus fünf dunkelgrünen Einzelfiedern zusammengesetzt. Im Gegensatz zu den rosa gefärbten und duftenden männlichen Blüten sind die weiblichen größer und violettbraun. Daraus entstehen purpur- bis hellviolette, bereifte Früchte, welche kleinen Gurken ähneln und eine Länge von 5 - 10 cm aufweisen.
Abb. 47: Akebia quinata mit reifen Früchten (aus Bruns 2000) - Standortansprüche: Die Fingerblättrige Akebie ist nur zum Anbau in warmen, geschützten Lagen geeignet und braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte nahrhaft, lehmig und mäßig trocken bis feucht sein, doch auch auf sandigen Böden kann dieses Gehölz noch gut gedeihen. Vor allem junge Pflanzen gelten als frostempfindlich (Bruns 2000). Zurück zum Seitenanfang |
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