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Bislang kaum angebaute Wildobstarten
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Aus der Dplomarbeit von Andreas Zeitlhöfler 2002: Die obstbauliche Nutzung von Wildobstgehölzen

4.7 Elaeagnus multiflora - Die Edel-Ölweide

- Vorkommen: Die Edel-Ölweide ist in Japan und China beheimatet.

- obstbauliche Bedeutung: Diese Wildobstart wird selbst als Pflanze kaum angeboten.

- Erscheinungsbild: Im Vergleich zur vorhergehenden Art bleibt diese strauchartige Vertreterin mit 1 - 3 m Höhe relativ klein, sie trägt auch keine Dornen, der Wuchs ist breiter als bei E. angustifolia. Die Ausläuferbildung ist nur gering. Die Blätter sind oberseits dunkelgrün, die Unterseite ist jedoch silbrig behaart und mit vielen braunen, glänzenden Schuppen versehen. Von Mai bis Juni zeigen sich die blaßgelben Blüten in großer Fülle. Die Früchte sind ca. 1,5 cm lang und länglich dunkelrotbraun bis rotorange gefärbt. Sie hängen an 2 - 3 cm langen Stielen herab und werden von Juli bis August reif. Das Aroma der Früchte ist angenehm herb-säuerlich bis süß (Bundessortenamt 1999).

- Standortansprüche: Die Edel-Ölweide stellt keine großen Ansprüche an den Boden, braucht aber für ein gutes Gedeihen einen möglichst sonnigen Standort (Albrecht 1996). Sie wird als frosthart und robust angesehen (Bundessortenamt 1999).

- Verwendungsmöglichkeiten: Die Früchte sind zum Rohverzehr geeignet und können zu vielen Zwecken verwendet werden, auch als Ziergehölz (Bundessortenamt 1999).

- Sorten: Von dieser Art existieren auch einige Sorten wie z.B. ´Sweet Scarlet´. Diese Sorte ist v.a. in den USA erhältlich. Sie zeichnet sich durch besonders große Früchte aus (Albrecht 1996).

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